BSV für die Medizintechnik
Batteriegestützte zentrale Stromversorgung nach DIN VDE 0558‑507 für medizinisch genutzte Bereiche. Fällt das Netz aus oder sinkt die Spannung um mehr als 10 %, versorgt die BSV OP-Leuchten und medizinische Geräte weiter.
Drei Anwendungen: 230-V-Verbraucher im Krankenhaus, OP-Leuchten und die Arztpraxis.
Drei Anwendungen
Für alle drei gilt: eigene Modulentwicklung ohne Zukauf kritischer Komponenten, Schrankgrößen nach Anforderung, wartungsfreundlicher Aufbau und 20 Jahre Produktlebenszyklus.

Für 230‑V‑Verbraucher
Für Operationsräume und andere medizinisch genutzte Räume, etwa für Säuglingsinkubatoren, Beatmungsgeräte und Infusionspumpen. Notbetriebszeit 1 h oder 3 h.
Merkmale
- Einphasig 230 V von 7,5 bis 80 kVA
- Mitlaufbetrieb mit Umschaltung in höchstens 10 ms oder Dauerbetrieb ohne Unterbrechung
- Elektronische Umschalteinrichtung (EUE)
- Hoher Kurzschlussstrom zur sicheren Auslösung der Sicherungen
- Handumgehung zur Weiterversorgung der Verbraucher bei Servicearbeiten

Für OP-Leuchten
Für alle gängigen OP-Leuchten, ob LED oder Halogen. Die Anlage arbeitet im Dauerbetrieb und versorgt die Leuchten bei Netzausfall ohne Unterbrechung.
Merkmale
- 36‑V‑Batterie, geregelte 24‑V‑Ausgangsspannung
- Bereitschaftsparallelbetrieb für eine unterbrechungsfreie Versorgung
- Getaktete Regler (DC/DC-Wandler) halten die Spannung jeder Leuchte konstant
- Automatische Bypass-Schaltung bei einer Störung am Regler
- Abgangskreise doppelpolig abgesichert
Für die Arztpraxis
Fällt in der Praxis der Strom aus, kann das für Patienten lebensbedrohlich sein. Die kompakte BSV übernimmt dann die Wechselspannungsverbraucher.
Merkmale
- Zusätzliche Sicherheitsstromversorgung für Wechselspannungsverbraucher
- Zur Versorgung eines IT-Netzes
- Kompakt, Leistung bis 7,5 kVA
- Hoher Kurzschlussstrom zur sicheren Auslösung der Sicherungen
- Handumgehung zur Weiterversorgung der Verbraucher bei Servicearbeiten
Warum BSV und nicht USV
Eine handelsübliche USV erfüllt die Anforderungen an medizinisch genutzte Bereiche nicht. Eine BSV nach DIN VDE 0558‑507 bringt mit, was dort verlangt wird.
Was einer Standard-USV fehlt
- Wiederaufladung der Batterie in weniger als 6 Stunden
- Umschaltung schon bei 10 % Spannungsabsenkung
- Regelmäßiger automatischer Selbsttest mit optischen und akustischen Meldungen
- Batterielebensdauer über 12 Jahre
Überwachung und Prüfung
- Anzeige-, Melde- und Prüfsystem an der Gerätetür, Meldungen auf Klemmen und optional über Bus
- Anbindung an die Gebäudeleittechnik über Modbus, TCP/IP, PROFIBUS und BACnet
- Einzelblocküberwachung BEB 18 misst und dokumentiert jeden Batterieblock beim Kapazitätstest
- Bei der BSV-230 fließt die Energie aus dem Kapazitätstest zurück ins Netz
Zwei Anlagen
BSV-230V und BSV-OP lassen sich im Anlagenkonfigurator Schritt für Schritt zusammenstellen, bis zum Zubehör. Am Ende steht ein Angebot als PDF.
Normen und Datenblätter
- Norm
DIN VDE 0558-507
Batteriegestützte zentrale Stromversorgungssysteme: die Norm für die Anlage selbst.
Beim VDE Verlag - Norm
DIN VDE 0100-710
Medizinisch genutzte Bereiche: Errichten der Niederspannungsanlage im Gebäude.
Beim VDE Verlag - Downloads
Datenblätter
Zur Lastbank LB-E-1200 der BSV-OP, für die Rückspeisung der Batterien.
Zu den Datenblättern
Referenzen
Medipower-Anlagen versorgen Universitätskliniken, Krankenhäuser und Hochschulen.
- Universitätsklinikum Heidelberg
- Klinikum rechts der Isar der TU München
- Medizinische Hochschule Hannover
- Universitätsklinikum Frankfurt am Main
- Universitätsklinikum Bonn
- Universitätsklinikum Essen
- Universitätsklinikum Erlangen
- Universitätsklinikum Mannheim
- Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen
- Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz
- Kaiser-Franz-Josef-Spital
- Universität zu Köln
- Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum Neubrandenburg
- Klinikum Esslingen
- Rems-Murr-Kliniken, Waiblingen
- Universitätsklinik für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde
- Universität Osnabrück
- Universität Oldenburg
- Bergische Universität Wuppertal
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